ALESSA

 

 

Ich habe schon auf dem Pferd gesessen, bevor ich laufen konnte. Mittlerweile habe ich über 20 Jahre Erfahrung auf dem Pferderücken und im Umgang mit Pferden und kann mir ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen!

 

 

 

     Meine erste Zeit durfte ich mit einer tollen, schwarzen Ponystute verbringen: Schneewittchen!

Sie war ein unglaublich cooles, gelassenes Pony, das wirklich fast alles mitgemacht hat und mir einige unvergessliche Erfahrungen ermöglicht hat. Damals bin ich nur ohne Sattel geritten, was mir sehr geholfen hat einen lockeren und ruhigen Sitz - unabhängig von Steigbügeln, Sattel und Zügeln - zu lernen. Mit Schneewittchen habe ich viel Zeit im Gelände verbracht, wir haben aber auch oft genug die Halle unsicher gemacht oder sind auf dem Platz über ein paar kleinere Sprünge gehüpft. In dieser Zeit habe ich sehr viel von meiner Mutter gelernt.

 

 

1997 kam T'Lay zu uns. Ab da hatte ich also zwei wichtige Wegbegleiter. T'Lay war damals ein halbes Jahr alt, ich war fünf Jahre alt - wir sind zusammen aufgewachsen und das spürt man bis heute. Auch wenn wir ein paar Startschwierigkeiten hatten (die Umgewöhnung von einem selbstbewussten Ponymix auf eine junge Quarter Stute ist als Kind natürlich nicht so leicht) sind wir mit der Zeit immer mehr zusammengewachsen.

Ich war die erste, die auf ihr sitzen durfte und habe seitdem unheimlich viel mit ihr erlebt.

 

 

Unsere ersten gemeinsamen Unterrichtsstunden hatten wir bei Claudia Thomys.

Mit T'Lay haben meine Mutter und ich sehr viel abwechslungsreiches Programm gemacht. Wir haben sie ans Voltigieren gewöhnt, ihr mit Hilfe von Schneewittchen Gelassenheit im Gelände beigebracht, auch dann, wenn andere Pferde weggaloppieren oder sie sich von der Gruppe trennen soll, und früh Turniererfahrung gesammelt.

Das weitere Training hatten wir zunächst bei Uwe Röschmann. Meine Mutter hat mich damals auf fast allen ihrer Wochenendkursen mindestens eine Trainingseinheit bei ihm reiten lassen, oft durfte ich sogar zwei mal aufs Pferd. Dazu kam natürlich immer das Warm- und Trockenreiten, Filmen und Zuschauen. Leider ist Uwe irgendwann ausgewandert.

Meine neue Trainerin hieß Manon Moisan, kam aus Kanada und konnte leider nur Englisch und Französisch. Ich war zu dem Zeitpunkt ungefähr elf oder zwölf Jahre alt und habe bei ihr parallel zum Reiten auch meine Englischkenntnisse verbessert. Sie hat sich immer sehr viel Mühe gegeben und war eine super Trainerin. Wir sind alle zwei Wochen zu ihr gefahren um zu trainieren. Aber auch sie ging nach einiger Zeit zurück in ihre Heimat.

Ab da konnte ich meine Erfahrung und mein Wissen bei verschiedenen Trainern auf Wochenendkursen erweitern. Darunter waren Oliver Neuhaus, Oliver Salzmann, Jörg Bös, Bernd Hackl und einige weitere Trainer.

Durch die große Vielfalt hatte ich die Möglichkeit mit meiner Mutter zusammen unseren eigenen, individuellen Trainingsstil zu finden und zu verbessern. Und durch jedes neue Pferd, das man reiten darf lernt man dazu.

 

 

 

Mein erstes Berittpferd war Nikita, eine Andalusier-Tinker-Stute. Ich habe sie sehr oft geritten, da ihre Besitzerin lange Zeit außer Gefecht gesetzt war, und eine Menge von ihr gelernt. Ab dieser Zeit kam ich immer mehr auf fremde Pferde und habe gelernt, mich schnell auf neue Pferde mit unterschiedlichen Stärken und Charakteren einzustellen. Reiten lernt man eben nur durch Reiten!

 

 

 

 

 Meine Qualifikationen:

 

Basispass Pferdekunde

Westernreitabzeichen Bronze

Deutsches Reitabzeichen Klasse 5 (Dressur und Springen)

Longierabzeichen Klasse IV

Trainerassistent Westernreiten

Diverse Kurse bei verschiedenen Trainern (western, klassisch, barock)

 

 

Zur Zeit haben wir die Kontaktseite von unserer Homepage genommen, da wir beide leider keinerlei Kapazitäten haben weiteren Interessierten Unterricht zu erteilen oder Pferde in Beritt zu nehmen.

 

Wir freuen uns aber, wenn ihr Spaß habt immer mal wieder auf unserer Seite vorbei zu schauen :-) .