T´LAYs SEITE(n)

DIESE SEITEN SIND UNSEREM PFERD T´LAY GEWIDMET!

OHNE SIE WÄREN WIR NICHT DA WO WIR JETZT SIND!

DIESE SEITEN UND DIE "EVENTS"-SEITE GIBT EINEN TEIL UNSERES WEGES MIT IHR, IHRES WEGES MIT UNS UND IHRER ERFOLGE WIEDER.

WIR HOFFEN, DASS DIESE SEITEN NOCH ENDLOS LANG WERDEN!!!

 


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                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Eigentlich heißt unser Pferd ´Precious Little One`.

 

Ihre Mama ist Topsail Tootsie und ihr Papa heißt Exclusively Par.

 

Geboren wurde sie am 19.Juni 1996 !!!

 

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Als ich sie sah war es Liebe auf den ersten Blick!

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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Zur Zeit der Fotos sind T´lays Papa 28 und T´lays Mama 23 Jahre alt - das läßt doch hoffen ;-))) !

 

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Nach einer langen Krankheitsphase als Jährling - sie hatte OCD, Chips in beiden Sprunggelenken - und einem halben Jahr reiner Boxenruhe, durfte sie endlich wieder auf die Wiese. Hier ihr erster Galopp - ich habe mir dabei die Augen zugehalten aus Angst, dass die Sprunggelenke nicht halten. Es war eine harte Zeit für uns, da der Heilungsverlauf nicht reibungslos ablief und nicht abzusehen war, ob sie jemals einer entsprechenden Belastung (dem Reiten) standhalten könne. Trotz dieser vagen Zukunftsaussicht wäre es für mich niemals in Frage gekommen mich von meinem Pferd zu trennen. Meine Geduld und Zuversicht wurden belohnt. Nach weiteren gut 1 1/2 Jahren ...

 

 

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... nach viel Bodenarbeit, Longenarbeit und endlosen Spaziergängen saß ich am 19.Mai 1999 zum ersten mal auf meinem "Fohlen"!

Ein bewegender, aufregender Moment. Im Vorfeld hatte ich meine Tochter Alessa und Nadine, mein Reitbeteiligungsmädchen, immer mal wieder drauf gesetzt, während ich vom Boden mit ihr gearbeitet habe. Jetzt saß ich zum ersten mal selbst drauf!

 

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 Jetzt begann die Zeit der ersten Ritte, die wir überwiegend im Gelände verbracht haben. Entweder saß Alessa auf T´Lay und ich habe die Beiden zu Fuß begleitet oder Marina und ihr Pferd Giaccomo haben uns begleitet. Mit der Erfahrung und Ruhe von Pferd und Reiter konnten wir viele "Schrecken" der Natur locker überwinden. Es gibt nichts Besseres, als ein junges Pferd mit einem alten Hasen auszubilden. Wir hatten das Glück ein solches Team zur Seite zu haben. Oft durfte ich mir auch Giaccomo ausleihen und mit T´lay als Handpferd durch die Gegend streifen.

Hier nochmal ein herzliches Dankeschön für eure unendliche Zeit und Geduld! 

"Und die vielen Leckerchen, Marina!"

 


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Das zweite Dream-Team, das T´Lay und mich in dieser Zeit begleitet hat, waren Janine und ihre Quarter-Stute Pepsi. Pepsi ist das coolste Quarter Horse, das ich in meiner Zeit mit den Pferden kennengelernt habe. Ein Speedy beim Reiten, was wir aber mit Geduld und Training gut in den Griff bekommen haben. Und eine Lebensversicherung im Gelände. Hier sind wir bei einem Vorbereitungsritt für unseren ersten Eifelurlaub im April 2000.

 


 

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April 2000 - unser ERSTER Eifelurlaub.

Ich weiß noch wie ich Monika Kaulertz durch "Eifel zu Pferd" kennengelernt habe. Ich sagte ihr, dass ich Blut lecken wolle für Wanderreiten und ich sei auf der Suche nach etwas, das Lust auf MEHR macht. Und sie sagte SOFORT spontan dann sollen wir zu ihr kommen. Es war die BESTE ENTSCHEIDUNG die wir treffen konnten. Sie hat Marina, Janine und mir Lust auf ´MEHR´ gemacht :-)))  !!!!!

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Mitte September 2000 ist meine 4-jährige T´Lay auf Ihrem ersten Turnier gestartet. Die DQHA-NRW-Futurity in Bottrop. Claudia Thomys, meine damalige Trainerin, hat sie vorgestellt. Aufgrund ihrer Turniererfahrung und der entsprechenden Vorbereitung von T´Lay auf solch ein Turnier (ich bin im Vorfeld zu einigen Turnieren zum Zugucken mit ihr gefahren) hat sie hier ihre erste Reining-Platzierung eingeheimst:
Reining - 5. Platz - rosa Schleife, 22,00 DM Preisgeld und einen Handyvertrag!

 

 

Die Beiden waren auch eine Woche zuvor auf der Rheinlandmeisterschaft, ebenfalls in Bottrop, erfolgreich:
Jungpferde Basis - 4. Platz - weiße Schleife
Jungpferde Reining - 5. Platz - rosa Schleife
Später in Schermbeck: Pleasure offen - 4. Platz - weiße Schleife

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Ende September 2000, nach den ersten Turniereinsätzen, hatten wir uns dann eine Erholung verdient und uns einen kleinen Traum erfüllt. Wir sind mit unseren Pferden ans Meer, nach Holland, gefahren. Mit dabei, Janine mit Pepsi, Marina mit Giaccomo, Marinas Sohn Jörg mit Schneewittchen, Sabine und Oleando und  T´Lay und ich. T´Lay fand das alles äußerst spannend! Dank der coolen Pepsi, die ins Meer watete als würde sie das jeden Tag machen, waren wir aber alle innerhalb kürzester Zeit im Wasser. Natürlich hatten wir im Vorfeld an allen möglichen großen Pfützen und Flüssen geübt, wir sind sogar zu einem See gefahren, aber das hier war doch etwas "Meer" Wasser. 

 


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Im Oktober sind wir dann, in Begleitung von Nadine mit ihrem Fjord-Wallach Tino, nach Kassel aufgebrochen. Begleitet wurden wir von Angelika, die aber nur zum Zugucken ohne ihr Pferd mitgekommen ist.

Auf der Clearwater-Ranch hatte sich ein neuer Trainer aus Amerika niedergelassen: Doug Phipps.

Ein interessantes Trainingswochenende mit ein paar neuen Anregungen.

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November zog es dasselbe Team dann nach Nümbrecht (allerdings ohne Angelika) zum Trainingsstall Leckebusch. Ein Wochenende durften wir mit Gary Marble trainieren. Einem amerikanischen Westerntrainer, der gute Kontakte zu T´lays Züchtern hatte und jedes Jahr deren Jungpferde eingeritten hat. Er hat auch deren Zuchthengst trainiert und auf diversen Shows und Veranstaltungen vorgestellt.

Als echter "Cowboy" hat er seine eigenen Trainingsmethoden. Z.B. läßt er, wenn er ein anderes Pferd reitet, eines der Jungpferde frei in der Bahn mitlaufen. Er nimmt sie als Handpferd mit ins Gelände um sie cooler zu machen. Während eines solchen Ausrittes bindet er das Jungpferd dann an einen Baum und reitet mit dem anderen Pferd drum herum oder ein bisschen weg. Je nachdem wieviel das junge Pferd mitmacht. Man kann sich aber vorstellen, dass seine Jungpferde wirklich ALLE über kurz oder lang cool waren!

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Im August 2001 sind Markus mit seiner Fiddle und ich mit T´lay in Begleitung von Alessa und Nadine, unserer damaligen Reitbeteiligung, zu einem benachbarten Stall gefahren um dort den großen Trailplatz zu erobern. Stangen, Brücke, Flatterbandtor und Wippe, alles war dabei. Unsere beiden Pferde haben sich gut gehalten. Fiddle war natürlich viiiiiiel cooler als T´lay, aber mit Geduld und ein paar Leckerchen haben wir fast alle Hindernisse bewältigt. Über die Wippe ist nur Fiddle gegangen. T´lay hat es versucht, aber sich doch nicht überwinden können ganz rüber zu gehen. Ein schöner Tag, den Markus und ich mit einem erfrischenden Galopp über die angeschlossene Galoppbahn abgeschlossen haben.

 


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Ab Dezember 2001 haben T´Lay und ich dann unser Training bei Uwe Roeschmann fortgestetzt. Von jedem der vorgenannten Trainer konnten wir etwas mitnehmen und für T´Lay war es gut auf mehreren verschiedenen Anlagen zu laufen. Dadurch ist sie sehr routiniert und cool geworden, was den Aufenthalt in anderen Ställen betrifft.

 

Mit Uwe Roeschmann haben wir bis Februar 2004 regelmäßig trainiert. Dann ist er nach Amerika gegangen. Er hat mich stark motiviert meinen Weg mit den Pferden fortzusetzen - und so wie es bis heute aussieht hat er mit seiner Einschätzung Recht behalten.

 

Schön war, dass uns zu den Kursen oft Schüler von mir begleitet haben. Die eifrigsten waren Nadine mit Tino, Janine mit Pepsi und auch Markus mit Fiddle.


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2002 war ein recht ruhiges Jahr. Viel Trainingsvertiefung (Kurse, Kurse, Kurse) und Urlaub bei den Züchtern im Bergischen Land. Begleitet wurden wir in diesem Urlaub von Alessa mit ihrem Pflegepony Schneewittchen, welches wir mitnehmen durften. Das lange Wochenende war eine schöne Entspannung zum Trainingsalltag und mein erster Pferdeurlaub in Begleitung meiner Tochter. 

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 Im Oktober bin ich meine Arbeitskollegin Ricarda in Haltern am See mit T´Lay besuchen gefahren. Sie hat einen Isländer und so konnten wir ein paar schöne Stunden am und im Wasser genießen :-) .

 

Am späten Nachmittag ging es dann voll neuer Eindrücke nach Hause zurück.

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      Ab 2003 ging es dann wieder los!

 

 

 

Angefangen hat das Jahr im März mit der Equitana in Essen. Für die DQHA haben wir uns für das Test Riding Programm zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurde ich von Bernd Hackl angesprochen, ob er mein Pferd für Demonstrationszwecke haben dürfte. Er wollte an ihr das Ziel für ein durchgymnastiziertes Pferd zeigen. Ich war gespannt wie T´Lay den ganzen Rummel aufnehmen würde. Sie war klasse! Mir hing das Herz in der Hose als wir in die rappelvollen Messehallen gegangen sind, meine Stute stand supercool neben mir als würde sie jeden Tag ein solches Event durchziehen. Leider konnten sie, verletzungsbedingt, Bernd Hackl nicht mehr zur Verfügung stehen. T´Lay ist am vorletzten Tag beim Betreten des Vorführringes durch eine Rampe gebrochen. Verletzung am linken Hinterbein und somit das Ende für die Messe. Sie hat alles gut überstanden und heute erinnert nur noch eine Narbe an dieses Erlebnis. Aber wir haben ganz viel schöne und nette Eindrücke und Erlebnisse daraus mitgenommen, besonders wenn wir Uwe Röschmann morgens im Ring beim unserem Morgentraining getroffen haben und er sich einen Spaß daraus gemacht hat, dass T´lay nicht das coolste Cuttingpferd ist, indem er die Plastikkuh immer hat hin- und herfahren lassen ;-))) . 

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 Anfang Mai 2003 sind T´Lay und ich mit Janine und Pepsi 5 Tage in die Lüneburger Heide gefahren.

Urlaub bei Peter Kreinberg auf seiner Anlage: Goting Cliff.


Das ist der bis heute schönste Reiturlaub, den wir gemacht haben. Wenn ihr mal eine gute 5 Stunden Fahrt auf euch nehmen wollt, dann solltet ihr unbedingt dort mit euren Pferden Urlaub machen. Tolle Unterkunft für Pferd und Reiter und ein traumhaftes Ausreitgelände. Entweder ging es durch die Heide, über riesige Wiesen oder in den endlosen Staatsforst. Und immer wieder gerne in den bereitbaren Kanal ;-) . Durch das überwiegend flache Gelände war es mehr als angenehm für unsere Pferde, die den Urlaub genauso genossen haben wie wir.

Pepsi war am ersten Tag noch etwas "fleißig" im Gelände unterwegs, aber schon am 2. Tag hat sie sich von T´lays Ruhe anstecken lassen und wir konnten am langen Zügel nebeneinander traben oder galoppieren. Die Galoppstrecken sind dort so lang, dass man sie gar nicht zu Ende reiten kann. Man muß es einfach mal selbst erlebt haben.

Wir waren von morgens bis abends mit den Pferden unterwegs, sodass man sich anfangs sogar Sorgen um uns gemacht hatte, ob wir uns verritten hätten oder ob was passiert sei. Da wir aber Abend für Abend mit sehr entspannten Pferden wiederkamen fragte man uns am 3. Tag ob wir für Distanzritte trainieren würden. Sie konnten ja nicht wissen, dass unsere Satteltaschen neben den Falteimern für Wasser, Hufkratzer, Erste-Hilfe-Ausrüstung und Möhren für die Pferde mit Schokolade und Trinken gefüllt waren und wir auf jeder verlockenden Wiese Rast gemacht haben ;-))).

Die Pferde wurden abgesattelt und konnten am langen Strick grasen während wir faul in der Sonne gelegen haben. Wenn wir Lust hatten wurde dann wieder aufgesattelt und weitergeritten.

Janine hat uns perfekt durch die Gegend navigiert und nebenbei sind ihr noch großartige Fotos gelungen. Auf dem letzten Foto sieht man wie sie einen Pfeil in den Waldboden ritzt. Das haben wir zur Vorsicht gemacht, sollten wir uns im Staatsfort verreiten denn ein bisschen unheimlich war der riesige menschenleere Wald schon. Aber unsere anfängliche Sorge war vollkommen unbegründet. Man findet sich gut dort zurecht.


Ein Urlaub zum genießen !!!

 

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Anfang August haben wir dann an einem Ruhrpott-Ritt (Euregioritt) teilgenommen. Entlang der Euregiolinie ging es von Wesel nach Gut Aap, wo wir eine Nacht verbracht haben. Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück. Das Spannendste dabei war die Strecke entlang des Wesel-Dattel-Kanals. Dort fahren die Schiffe fast auf gleicher Höhe neben den Reitern. 

Ein schöner Wochenend-Ritt an dem ich mehrere meiner Leute motivieren konnte teilzunehmen, was den Spaß um einiges erhöht hat.

 

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Am 23.08.2003 ist T´Lay dann mit meiner Tochter Alessa auf ihrem ersten Turnier gestartet. Auf der damaligen Anlage "Wodan Damm" von Claudia Thomys war ein Jugendturnier ausgeschrieben. Als wenn T´Lay es gespürt hat, hat sie meine Tochter sicher durch die Prüfungen geführt mit folgenden Ergebnissen (ehemalige LK2B, jetzt LK3B):

 

Walk-Trot Horsemanship - 1. Platz - blaue Schleife - Pokal
Walk-Trot Pleasure - 2. Platz - rote Schleife
Western Pleasure - 2. Platz - rote Schleife
Western Riding - 2. Platz - rote Schleife
Reining - 3. Platz - gelbe Schleife
Showmanship at Halter - 4.Platz - weiße Schleife
All Around Champion 

 


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Kurz danach lernten wir Manon Moisan kennen, eine Trainerin aus Kanada, die auf der Lakefield Farm angestellt war.

Fast jedes Wochenende haben Janine und ich Pepsi und T´lay eingeladen uns sind zum Training nach Düsseldorf gefahren. Ich selbst konnte von Manon leider nicht viel Neues mitnehmen, aber mit ihr haben Alessa und T´Lay sowohl Englisch, als auch noch besser Reiten gelernt.

Eine schöne Zeit mit einer sehr sympathischen Trainerin, die leider viel zu kurz war. 

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Am 13.September 2003 kam auch schon das nächste Turnier: DQHA/AQHA NRW Breeder Show in Bottrop "Stall zur Linde". Dort haben T´Lay und Alessa folgende Plätze belegt:


Showmanship at Halter - 2. Platz - rote Schleife
Pleasure - 2. Platz - rote Schleife
Horsemanship - 2.Platz - rote Schleife

Damit hatten sich die Zwei den AQHA-Titel:


"Youth All-Around Runner-Up" erkämpft.

 

 

Mit diesem Turnier haben wir dann das Jahr 2003 abgeschlossen.

 


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Im März 2004 hat mein persönliches Dream Team "Alessa und

T´Lay" am Warm up Turnier in Düsseldorf auf der Lakefield Farm teilgenommen. Dort hat sie den 1.Platz in der Reining gemacht (den Titel hat Alessa 2006, erneut mit einem meiner Trainingspferde, verteidigt) und den vierten Platz in der Horsemanship.

 


 

Hier holen sich die Beiden gerade ihre Schleifen ab !
Hier holen sich die Beiden gerade ihre Schleifen ab !

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Im April 2004 haben wir dann zum ersten mal ausprobiert wie sich T´Lay echten Kühen gegenüber stellt. Alessa wollte sie dort gerne reiten. Unter der Anleitung von Randy Philipps nahmen sie also an ihrem ersten Cutting-Abend teil, begleitet von ihrer Freundin Pepsi mit Janine. Nach anfänglichen Losrennen durch die Halle und Feststellen, dass man sich den Kühen wohl stellen muß, setzte sich T´Lay damit näher auseinander. Und siehe da, nachdem sie gemerkt hatte, dass die Kühe sogar vor ihr wegrennen entwickelte sie richtig Spaß an der Sache. Trotz dieses positiven Einstiegs ins Cutten (sofern man davon sprechen kann), ist es bei einer einmaligen Teilnahme geblieben. Aber Spaß hat es gemacht - auch das Zuschauen!

 


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Im Mai ging es dann endlich mal wieder in den Urlaub nach Leudersdorf in die Eifel. Bekanntes Team: Janine und Pepsi, T´Lay und ich, diesmal in Begleitung meiner Tochter, die freundlicherweise die Haflinger Stute der Besitzerin geliehen bekam: Kay. Wir hatten wieder viel viel Spaß und haben ganz neue Ecken der Vulkaneifel entdeckt. Bei Super-Sonnenschein wurden wir mächtig verwöhnt.

 


 

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IN DIESEM SOMMER HABE ICH MICH ENTSCHIEDEN ALESSA DAS HALBE PFERD ZU SCHENKEN !!!


SIE HATTE MIR BEWIESEN, DASS SIE SICH TOLL UND VOLLVERANTWORTLICH UM SIE KÜMMERN KANN.

 

AB JETZT IST SIE  U N S E R  PFERD !!!

 



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Ausgeklungen ist dieses Jahr dann mit einem schönen Trainingsnachmittag mit Oliver Stein auf seiner Anlage zu dem T´Lay und ich mit Markus und seiner Fiddle gefahren sind.

 


 

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2005 war das Jahr der ABZEICHEN !

 


 

 

Es fing damit an, dass Pepsi und T´Lay - Ines, dass ist die zweite Besitzerin von Pepsi, und Alessa sicher durch die Prüfung des Bronzenen Reitabzeichens am 01.Mai gebracht haben. Bei schönstem Wetter konnten sowohl die Pferde, als auch die Reiter zeigen was sie können. Beide haben mit der Note 2 die Prüfung abgelegt.

 

      

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Als Belohnung für ein gutes Training ging es dann Mitte Mai 2005 erst noch mal in den Urlaub nach Coesfeld-Flamschen. Altes Team: Janine und Pepsi, T´Lay und ich, Alessa - diesmal wieder ein Haflinger aber ein Wallach namens Napoleon, den uns Claudia Thomys freundlicherweise geliehen hatte. Da ihre Anlage ganz in der Nähe von Coesfeld liegt und sie weiß wie meine Tochter reitet war sie so nett. Das Münsterland hat uns von der Ausreitmöglichkeit nicht so gut gefallen, aber die Stimmung haben wir uns trotzdem nicht verderben lassen. 


 

 

Im August ging es dann mit den Abzeichen weiter. Unsere "klassische" T´Lay hat Alessa und mir zum Longierabzeichen verholfen. Unter den strengen Augen zweier FN-Richter haben wir mit den Wertnoten 8,3 und 8,5 unser Longierabzeichen abgelegt. Die FN-Richter wollten zuerst gar nicht glauben, dass T´Lay ebenfalls ein Quarter Horse ist, so wie wir sie rausgeputzt hatten. Es war ein netter Kurs von dem ich viele Leute beim späteren Trainerkurs wiedergetroffen habe.

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Ende September 2005 hat

T´Lay dann auch mir beim Bronzenen Reitabzeichen zur Seite gestanden. 

 


 

 

 

Sie war ziemlich k.o., da wir die Wochendenden zuvor ja schon viel mit Hänger unterwegs waren um die ganzen Vorbereitungen für den anstehenden Trainer-Kurs zu erledigen. Aber sie hat nicht nur mich, sondern auch eine weiter Teilnehmerin, deren Pferd kurzfristig lahm ging, das Abzeichen bestehen lassen. Viel Ruhe blieb nicht, denn ... 

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... schon am nächsten Wochenende ging der Trainerkurs in Beckum unter der Leitung von Marina Perner los. Da T´Lay gut im Training war konnte ich sie ein wenig verschnaufen lassen und nur das notwendigste Reitprogramm absolvieren. Ich habe versucht viel mit ihr raus zu gehen, was ihr Spaß gemacht und sehr gut getan hat.


 

 

 

 

Mit einer Woche Verschnaufpause haben wir den zweiten Teil des Trainerkurses auf der Anlage von Oliver Neuhaus in Unna fortgesetzt. Eine schöne Anlage, eine super nette Crew und große Wiesen für unsere Pferde haben uns die Zeit dort genießen lassen.

T´lay hat sich auf der Anlage optimal eingelebt, sodaß wir am Ende des zweiten Teils (Ende Oktober 2005) unseren Trainerschein mit den Noten 1 und 2 bestanden haben.

Damit war das Jahr 2005 abgeschlossen !

 


 

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2006 ist T´Lay mit Ina, ihrer Reitbeteiligung, auf deren ersten Trainings-Turnier, dem Warm up auf der Lakefield Farm in Düsseldorf, gestartet. T´Lay hat Inas Unerfahrenheit und Aufregung gnadenlos ausgenutzt. Da sie zudem noch die drei Wochen zuvor nur Schritt gehen durfte aufgrund einer leichten Verletzung. Da war der Spaß hier Unsinn zu machen noch viel größer. Sie hat deutlich ihrer Lauffreude Ausdruck verliehen. Ina hat sie gut in der Hand gehalten aber eine Plazierung rückte dadurch natürlich in weite Ferne. Ina fand es aber trotzdem klasse (sagt sie auf jeden Fall).

 

 

 

 

 

 

 

Auch Alessa war mit Q dabei.

Sie hat mit ihm den 1.Platz in der Reining belegt.

 

Damit haben wir die Berittzeit schön positiv abgeschlossen. Q war für 3 Monate im Dauerberitt bei mir, da der Besitzer sich das Bein gebrochen hatte und länger nicht aufs Pferd konnte.

 

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Im Mai 2006 hat T´Lay mit Alessa dann auf ihrem ersten offiziellen Turnier für dieses Jahr gezeigt, dass ihr Benehmen auf dem Warm up doch nur ein Spaß gewesen sein sollte. Die Zwei haben auf dem Landgut Steeg in Issum den ersten Platz in der Reining LK3B erritten.

Reining - 1. Platz - blaue Schleife - Pokal - 15 EUR Gutschein

 


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Am 10.Juni 2006 sind die Zwei auf der Equitana open air in Neuss zu sehen gewesen.

Ihre Erfolge dort:
Horsemanship - 3. Platz - gelbe Schleife
Reining - 3. Platz - gelbe Schleife
Pleasure - 4.Platz - weiße Schleife

ALL-AROUND-CHAMPION - lila Schleife - Pokal - Buckle

 


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Ende Juli 2006 sind Alessa und ich mit T´Lay dann für 4 Tage in die Eifel zu Manuela Becker gefahren. Manuela und ich haben uns auf dem Trainerkurs kennengelernt. Sie ist Tierheilpraktikerin, Rettungssanitäterin und hat ihren Hund sehr erfolgreich zum Rettungshund ausgebildet. Nach erfolgreich bestandenem Trainerschein hat sie sich in der Eifel einen kleinen Reitbetrieb aufgebaut. Manuela hatte mich gefragt, ob ich ihr fürs Training ihrer Quarter Horse Stute, die sie sich kurz zuvor gekauft hatte, ein paar Tipps geben könne. Der Bitte bin ich gerne nachgekommen, da wir das mit ein paar netten und "spannenden" Ausritten durch das wunderschöne Moseltal verbinden konnten.

Auf dem Foto sieht man den Weinberg in den wir "eingestiegen" sind. 

Für mich Nervenkitzel pur. Wer schon einmal in einem Weinberg war weiß warum - die Pfade sind vielleicht einen halben Meter breit und an der einen Seite geht es steil bergauf, an der anderen Seite steil bergab. Absteigen unmöglich. Ich war heilfroh, dass unere Pferde so cool waren, nicht gescheut haben oder anderen Unsinn im Kopf hatten :-) ! Aber den Ausblick den wir dann hatten der war unvergleichbar !

 


 

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Am 16. Dezember gabs dann mal was ganz anderes für T´Lay. Weihnachtsfeier an unserem Stall.

Ich hatte zum ersten mal die ehrenvolle Aufgabe mit den Jugendlichen unseres Stalls eine Quadrille für die Weihnachtsfeier einzustudieren.

 


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Nach einer langen Winterpause haben wir dann seit langem mal wieder auf einen gemeinsamen Kurs hintrainiert - T´lay und ich. Kurswochenende am 21.+22.07.2007 auf Gut Waldau bei Oliver Salzmann - ein Reiningkurs. Am Freitag sind Alessa und ich mit unserem Pferd angereist. Diesmal hatte meine Tochter die Aufgabe des KT, die sie perfekt erfüllt hat. Sie hat sie mir warm geritten (wobei die tollen Fotos entstanden sind) und trocken geritten, ... Ich brauchte nur reiten, um T´Lay hat sie sich komplett gekümmert. Auch mal schön :-) !

 


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Am 11.August 2007 wurde von unserem Stall die Stadtmeisterschaft im Orientierungsritt für das Jahr 2007 ausgerichtet.

 


 Natürlich haben Alessa und

T´Lay daran teilgenommen. Sie haben ein Team gebildet mit Julia. Diesmal allerdings nicht auf ihrem Ventos sondern auf Tonka. Sie haben eine Platzierung unter den ersten 10 geschafft. Leider weiß ich den genauen Platz nicht mehr. Die Stimmung war prima, das Wetter optimal, die Organisation des VfR einwandfrei. Im Trail hat T´Lay Alessa allerdings etwas hängen lassen, sodass sie es sich nicht hat nehmen lassen einige der Trailanforderungen am nächsten Tag nachzutrainieren, wenn auch in etwas kompensierterer Form ;-) ! 


 

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Nach einer bösen Trittverletzung, bei der sich unser Pferd einen Anbruch der Stirnplatte zuzog, konnten wir 8 Wochen später langsam wieder anfangen zu trainieren, denn es stand ein weiteres Trainingswochenende bei Oliver Salzmann an. Bis zwei Wochen vorher war ich nicht sicher, ob es klappt, aber T´Lay ist ein harter Hund wie man so schön sagt. Sie hatte sich auf jeden Fall so weit erhohlt, dass wir sie mitnehmen konnten. Und wie man beim Stopptraining mit Oli sieht hat sie alles gegeben. Dabei waren diesmal auch Ute mit Jonboy und Markus mit Fiddle. Schön war auch, dass wir diesmal einige Zuschauer aus unserem heimischen Stall zu Besuch hatten. Es ging wieder zu Gut Waldau nach Rheinbach. Ein erfolgreicher Kurs, von dem alle etwas mitgenommen haben.


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Die Weihnachtsferien und den Jahresanfang 2008 nutzten Alessa und T´Lay dann nochmal so richtig aus um an den barocken - und Zirkus-Lektionen weiterzuarbeiten.


Auf dem Programm stand:

Spanischer Schritt

Kompliment

Knien

Piaffe

Steigen


Die Zwei waren richtig fleißig, wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann.

Zum Spaß hat Alessa T´Lay auch mal mit einem klassischen Sattel

geritten. Er stand beiden nicht schlecht, aber der Westernsattel paßt einfach besser zu uns :-) !

(bitte die schlechte Qualität der Fotos entschuldigen-ich muss mir unbedingt mal eine bessere Kamera anschaffen ;-) )


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Im März 2008 ging es dann mit Petra Tinedo, einer Trainerin für Zirkuslektionen, weiter. Unser Ziel: T´Lay soll sich irgendwann mal hinlegen.

Die ersten drei Monate hatten wir dazu genutzt um unser Pferde auf das Training vorzubereiten. Mit dabei: Sabine und Oli.

Im Vorfeld haben wir uns die Arbeit von Petra auf einem Kurs angeguckt und waren sicher, dass sie uns auf dem Weg zu unserem Ziel, dem Hinlegen, helfen kann.

Und schaut euch mal die Fotos an - !

Ich muss dazu sagen, dass wir noch lange nicht am Ziel sind. Mit Hilfe der Beinlonge hat es geklappt, aber wir wollen es natürlich ohne Beinlonge und irgendwann auch unter dem Reiter schaffen :-) .

Ich werd es schreiben wenn wir es geschafft haben.


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Am 06.April 2008 hat Alessa die Prüfung zum TRAINER-ASSISTENTEN bestanden. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!

 


 

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Im Mai 2008 hat Petra T´Lay geritten. Es hat ihr im "Hintern gejuckt", wie man so schön sagt, mal mein Pferd zu eiten. Nach ein paar Einweisungen hat es prima geklappt. T´Lay ist durch ihre Sensibilität Hinsichtlich der Hilfenannahme nicht leicht zu reiten. Man muss sehr locker sitzen und merkt schnell, dass jede Bewegung des Reiters für sie etwas bedeutet. D.h. nicht nur locker sitzen, sondern auch ruhig und kontrolliert. Zum Galoppwechsel reicht z.B. nur eine Hüftverschiebung. Ein Traum, wenn man es zu reiten versteht, schwieriger wenn man so etwas nicht kennt. Es fordert viel Einfühlungsvermögen vom Reiter. Mein Standard-Spruch, wenn jemand mein Pferd reitet, ist immer: mach weniger!

Danach haben wir an unseren Zirkuslektionen weiter gearbeitet, allerdings war T´Lay von der gerade begonnenen Weidezeit und dem vorherigen Reiten sehr müde, sodass es nicht zum Hinlegen gekommen ist. Aber sie knickt inzwischen immer wieder mit der Hinterhand ein. Sie bekommt eine Idee davon was wir von ihr möchten. Kompliment, Knien, spanischer Schritt wird immer korrekter, wie man auf den Bildern auch schön sieht. Natürlich arbeiten wir auch am Ablegen weiter, aber da lasse ich meinem Pferd Zeit - irgendwann freiwillig ... (oder auch nicht)!

 

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Am ersten Juni-Wochenende hieß es dann endlich mal wieder: URLAUB !

In Begleitung von Ute mit Jon Boy und Ina, die sich ein Pferd geliehen hat, haben T´Lay und ich ein paar erholsame Tage in der Eifel verbracht. Am ersten Tag hatten wir noch Regen, doch der zweite und dritte Tag sollte für uns sein. Wir hatten prima Wetter und tolle Stimmung. Monika, die Besitzerin der Wanderreitstation in Leudersdorf, hat uns königlich verköstigt. Und Joachim hat uns auf einen wunderschönen 7 Stunden Ritt durch die Eifel geführt. Zum Nachahmen geeignet: www.monika-eifel.de

Solltet ihr euch den aktuellen Katalog von "Eifel zu Pferd" bestellen, dann werdet ihr dort die eine oder andere Pferd/Reiter-Kombination wiederfinden, die ihr auch hier seht ;-) 


 

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Am 24.August 2008 haben wir dann als Akteure am VfD-Tag auf der Isländeranlage von Heidi Kammann in Essen teilgenommen. Der Tag stand unter dem Motto: Spiel, Spaß, Sport mit dem Pferd. Eine wieder mal gelungene Veranstaltung des VfD mit Kaffee, Kuchen, Pferdewiegen, Reitartikelversteigerung und Schauprogramm. Da T´Lay ja inzwischen recht vielseitig ist, haben wir 3 Schaupunkte abgedeckt. Die Eröffnungsquadrille, die Zirkuslektionen und die Westernvorführung. Aufgrund einer traurigen familiären Entwicklung konnte ich selbst nicht so aktiv an den Vorbereitungen teilnehmen, sodass Alessa einspringen mußte. Und sie hat das prima gemacht. Lena auf Nikita und sie selbst auf T´Lay haben einen schönen Eröffnungsritt gezeigt. Mit wehenden Fahnen und guter Musik stimmte alles perfekt bei dazu strahlendem Sonnenschein.


 

Die Zirkuslektionen kamen bei den Zuschauern doch nachhaltig an. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass man mit einem knieenden oder steigenden Pferde begeistern kann. Gezeigt wurden die einzelnen Lektionen erst vom Boden aus und danach vom Pferd. Diese Vorführung wurde dann sowohl von Musik, als auch von meiner Moderation begleitet. Mir ist es immer wichtig zu betonen, dass man das Steigen nur mit einem Pferd üben sollte, dem man vertraut, und dem man zutraut, dass es dieses nicht irgendwann als Widersätzlichkeit einsetzen wird. T´Lay hat dieses Lektion wirklich als einzelne Übung verstanden. Darauf muss man viel Wert legen. Auch bei dieser Präsentation wurden wir von Lena mit Nikita unterstützt, die ihre Fortschritte beim Spanischen Schritt präsentierte. Und als Zugabe hatten zwei Zuschauer mal die Möglichkeit auf den Pferden zu sitzen, während sie ins Kompliment gehen oder den Spanischen Schritt machen.


 

Den Westernpart übernahmen dann erneut Alessa mit T´Lay, sowie Markus mit seiner Fiddle. Die zwei präsentierten bei guter Musik und unter meiner Moderation ein buntes Schaubild durch die Westernreiterei. Sie zeigten, dass es, neben der Reining auch weitere, sehr interessante Westerndisziplinen gibt, wie die Pleasure, die Horsemanship, die Westernriding (in der u.a. punktgenaue Wechsel, meist 4er oder 5er Wechsel, gezeigt werden müssen) und den Trail.


 

Nachdem alle Programmpunkte präsentiert worden waren Ritt meine kleine Reitergemeinschaft entspannt und zufrieden nach Hause zurück. Das war mal eine willkommene und schöne Abwechslung. Ich danke euch für eure Unterstützung!

 



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Mitte April 2009 habe ich mich dann um den Erhalt meiner Trainerlizenz beim DSB gekümmert und am Kurs "Funktionelle Anatomie" mit Jörg Bös teilgenommen. Er fand in Driedorf statt, von uns ca. 180 km entfernt. Alessa ist als Betreuerin für T´Lay mitgefahren, damit ihrem Pferd auch ja nichts passiert ;-) . Im T-Shirt sind wir abgefahren, bei der Ankunft haben wir uns erst mal in unsere Jacken und Handschuhe geschmissen. Aufgrund der im Vorfeld optimalen Betreuung von Sandra, die den Kurs organisiert hat, war bei unserer Ankunft alles perfekt. Box war fertig, Paddock war reserviert, Reitzeiten standen fest, ... Ein ganz dickes Lob an die Mannschaft des Reitvereins in Driedorf! Der Kurs war sehr interessant, da er auf korrektes Reiten unter anatomischen Gesichtspunkten abzielte, angelehnt an die Ausbildungsskala der FN. Jörg hat das Thema sehr locker und informativ rüber gebracht. Stand jederzeit für Nachfragen parat und hat in den nachfolgenden Einzelstunden jedem einen persönlichen Einblick in die notwendige Arbeit mit seinem Pferd vermittelt. Ich habe mit ihm an der Lockerheit in der Piaffe gearbeitet, daher habe ich mein "Westernpferd" etwas klassischer geritten vorgestellt. Da der Kurs aber reitweisen-unabhängig war, waren wir eine bunt gemischte Mannschaft von Klassik-, Freizeit- und Westernreiter.


Klares Fazit des Kurses: unter atomischen und pferdegerechten Gesichtspunkten gibt es kein entweder oder der Reitweisen sonder nur ein: alle das gleiche - zur längstmöglichen Gesunderhaltung des Pferdes!

  

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Das Jahr 2010 startete sehr, sehr traurig.

Giaccomo hat sich von uns verabschiedet.

Er ist über 30 Jahre alt geworden.

 


Am Samstag, den 06.Februar, hat er in seiner Box gelegen.

Ich muss das hier erwähnen, da viele, viele Erinnerungen mit ihm verbunden sind. Er war T´lays Mentor. Von ihm hat sie so viel gelernt. Wenn man sich den Anfang dieser Seite anschaut findet

man ihn immer wieder. Er hat uns intensiv in der gesammten Fohlen und Anreitphase begleitet. Auf zahlreichen Ausritten mit ihm war T´Lay als Handpferd mit. Er hat sie mit Coolness an die aufregendsten Sachen im Gelände herangeführt. Als T´Lay dann geritten werden durfte und selbstständig mit Reiter unterwegs war,

war er ein treuer Gefährte an ihrer Seite und hat ihr immer wieder viel Sicherheit gegeben.

Es ist so unendlich traurig, dass er nicht mehr da ist.

Auf dem Foto sieht man ihn auf unsere Weihnachtsfeier 2009 als Knecht Ruprecht Pferd. Das war sein letzter offizieller Auftritt. Er hat mit vielen Kindern deren Kindergeburtstag gefeiert, sie willig durch Flatterbandtore, über Planen und durchs Gelände getragen.

Ist neben ihnen her gelaufen beimSackhüpfen oder Bälle werfen. St.Martin hat er sich nicht durch die vielen Laternen beirren lassen und auch auf vielen Schulfesten war er ein gern gesehener Gast.

Bei all diesen Veranstaltungen, auf denen wir ihn oft begleiten durften war er der ruhende Pol für   T´Lay. Es gäb noch so viel von und über ihn zu erzählen - - - .

Es ist ein Trost, dass er am Tag vorher noch über den Platz getobt ist. Marina hat ihm ein tolles Pferdeleben ermöglicht. Morgens hat er noch gemütlich mit seiner Stallgefährtin Schneewittchen Silage gemümmelt. Es kam schnell und unerwartet, aber ich finde schöner geht es nicht der Welt lebewohl zu sagen.

Wir werden ihn immer in unseren Herzen behalten !!! 


 

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So unfassbar es ist: am 24.Mai 2010 ist Schneewittchen, T´Lays beste Freundin, ihrem Jaccomo gefolgt. Aufgrund einer schlimmen Kolik, die schon am Vortag begonnen hatte, ist sie am Morgen des darauffolgenden Tages gestorben.



 

 

Ich kann gar nicht viel dazu schreiben, da man es einfach nicht glauben möchte. Mit knapp 20 Jahren war sie einfach zu jung. Die kleine Schnee, unser Schnuppel, die unsere Kinder zu richtig guten Pferdemenschen erzogen hat. Die ihnen Reiten beigebracht hat und sie zuverlässig durch Dick und Dünn getragen hat. Ich erinnere mich noch gut, wie sie zu Marina kam. Ein kleines, scharzes, wildes Etwas :-). Gerade mal angeritten, wenn überhaupt. Sie war tragend, was wir aber erst später gemerkt haben. Sie war eine prima Mutter für ihren kleinen Schecken. Nachdem das Fohlen abgesetzt war ging die Ausbildung los. Sowohl im Gelände, als auch auf dem Platz war sie ein zuverlässiger Partner. Sie hat die Kids auf Turnieren genauso sicher begleitet, wie auf zahlreichen Wanderritten.


Der Platz in unserem Herzen neben Jaccomo ist jetzt besetzt!!! 

 


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Im Juli haben Markus und ich es endlich geschafft in die Haard zu fahren. Wir wissen beide gar nicht mehr, wie lange wir uns das schon vorgenommen hatten, aber 5 - 6 Jahre bestimmt schon. Ergeben hat es sich durch einen Zufall. Eigentlich hatte Markus mich überredet mal wieder mit ihm auf einen Kurs zu fahren. Ein Reining-Kurs bei Maik Bartmann sollte es zuerst sein. Der wurde mangels Teilnehmer abgesagt. Ok, dann eben ein Kurs bei Ann Poels (Fonk), ebenfalls Reining. Der wurde von der Trainerin abgesagt, da sie auf ein Turnier nach Englang musste. Da wir die Zeit aber jetzt eingeplant hatten haben wir die Pferde kurzerhand in den Hänger gepackt und sind einen Tag in die Haard gefahren.

Es war perfekt! Wir hatten tolles Wetter, nicht zu warm, nicht zu kalt. Die Pferde waren super entspannt und bei den Bildern brauche ich zur Reitgegend wohl nichts mehr erzählen. Im Internet unter www.haard.de findet man super beschriebene Touren. Sehr empfehlenswert!!! Da wir ca. 4 - 5 Stunden reiten wollten haben wir einfach zwei Touren kombiniert, was überhaupt kein Problem war. Bevor wir zurückgefahren sind konnten wir noch an einem Reithof eingekehrt wo wir die Pferde tränken durften.

Es war ein absolut toller und perfekter Tag!!!


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2010 hatte T´lay ein recht ruhiges Jahr. Kurz vor der Jahreswende meinte sich aber doch noch ein kleines Highlight setzen zu müssen und hat nachts die Boxwand zu ihrem Stallnachbarn durchgetreten. Pünktlich um 24 Uhr, in der eisigsten Nacht des Winters durften wir dann zum Stall fahren. Passend für mein Pferd :-) . Diana, meine Tierärztin, war auch sofort vor Ort, sodass wir durch ihren wirklich tollen und spontanen Einsatz (wie gesagt, 24 Uhr in der Nacht !!!) einen schlimmeren gesundheitlichen Schaden verhindern konnten. Dafür an dieser Stelle nochmal ein ganz dickes DANKESCHÖN !

 


 

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2011 - Endlich habe ich Zeit mal wieder etwas für die Seite zu schreiben.

Bisher war das Jahr zwar sehr arbeitsreich, aber auch recht ruhig.

Im März fing es mit der Equitana an. Dort haben wir eine Vielzahl alter Bekannte wiedergetroffen. U.a. war Uwe Röschmann aus den USA da und Ute Holm habe ich auf einen Kurstermin angesprochen. Dieses Jahr paßt es bei uns beiden terminlich leider nicht, aber ich hoffe auf nächstes Jahr :-) . Habe aber jemand anderen für September engagieren können (lest ihr weiter unten) !!!


T´lay findet besonders die letzten 2 Monate klasse. Sie ist aufgrund eines blöden Trittes gegen die Boxenwand verletzt, darf auf die Weide und Schritt geritten werden. Sonst nichts. Könnte mein Pferd vor Schadenfreude grinsen würde sie das, glaube ich, den ganzen Tag tun ;-) . Das Röhrbein und Griffelbein hinten links sind verletzt. Es hat eine starke Verknöcherung stattgefunden, sodass wir eine unschöne Schwellung behalten werden. Aber sie wird wieder !!!


Dass muss sie auch, denn im September geht es mit einer ganzen Anzahl meiner Westernreiter in die Eifel. Neben der Arbeit habe ich es geschafft ein tolles Wochenende für meine Leute zu planen. Freitags einen Ritt durch die schöne Eifel, Samstag einen Trainingstag mit Nico Hörmann !!! Und am Sonntag dann nochmal einen Ausritt bevor es nach Hause geht. Die Teilnehmer freuen sich schon riesig. Das Schöne ist, dass diesmal auch ein paar Reitbeteiligungen mitkommen können, da vor Ort Schulpferde zur Verfügung stehen !!! Ich werde berichten :-) !!!

 

Den Bericht findet ihr unter "unsere Events" :-) ! 

 


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2012 ist für mich leider nicht ganz so gut gestartet. Ich war ziemlich krank und konnte somit erst ab März langsam wieder anfangen zu arbeiten.

Hier ein ganz dickes DANKESCHÖN für die vielen, vielen Genesungswünsche. Sie haben gewirkt ;-) !

 


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Leider folgte mir im März dann auch noch mein Pferd. T´lay hatte sich das Kreuzdarmbein ausgerenkt, sodass es hieß nur noch Schritt und nur geradeaus reiten. Gott sei Dank haben wir eine geduldige Stute, die ihre Zufriedenheit darin findet stundenlange Schrittausritte zu machen. Ich würde sogar fast behaupten - sie genießt es geradezu ;-) .

 


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August - T´lay geht es wieder richtig gut und ich konnte Alessa einen kleinen Wunsch erfüllen - Erinnerungsfotos. 

Sie reitet ihre T´lay ja oft ohne Sattel und auch immer wieder komplett ohne alles. Solche Fotos wollte sie gerne mal auf einem Stoppelfeld haben :-) . Also haben wir einen dieser schönen Sonnentage in diesem Jahr genutzt und Fotos gemacht.

Schaut selbst :-)))  !!!


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2013 - nach einem wirklich langen, langen und kalten Winter geht es langsam mit den Temperaturen wieder aufwärts. 

Durch Zufall, da ein Teilnehmer spontan abgesagt hatte, konnten Alessa und ich mit T´lay Ende April an einem Reitkurs mit Bernd Hackl - dem "Pferdeflüsterer" - teilnehmen.

Das hieß nach 1 1/2 Jahren T´lay mal wieder in den Hänger stellen und fahren. Leider hatten wir am ersten Tag etwas Startschwierigkeiten. T´lay wollte absolut nicht in dem 1 1/2 Hänger, den wir geliehen bekommen hatten, stehen bleiben. Also mussten wir diesen erst gegen einen Doppelhänger austauschen. Was natürlich einiges an Zeit und beim Pferd auch an Entspannung gekostet hat. So war der erste Tag des Kurses auch recht verspannt was das Pferd angeht. Sie hat alles gemacht, war aber nicht so locker wie man sie kennt. Der zweite Tag war deutlich entspannter und schöner, sodass wir ihn richtig genießen konnten.

Nina mit Chicco, seit kurzem erst in meinem Training, hatte sich, nach kurzer Rücksprache mit mir, auch zu diesem Kurs angemeldet. Und sie hat, auch als klassische Reiterin, einiges aus diesem Kurs mitgenommen. Uwe, auch einer meiner Schüler, konnte überraschend und spontan noch einen halben Kursplatz ergattern, sodass das unser erster gemeinsamer Kurs war :-) . Mal gucken wieviele noch folgen ;-) !

Bernd Hackl ist ein sehr empfehlenswerter Trainer. Mit viel Wissen und einem guten Auge ist er auf die Probleme der einzelnen Teilnehmer eingegangen und hat sie ihrem Niveau entsprechend gefordert. Er ist ein Trainer, der zur Erklärung sehr viel Körpersprache benutzt und immer einen Scherz auf den Lippen hat. Auch von den Teilnehmern wird die eine oder andere akrobatische Lektion abverlangt - schaut mal die Fotos ;-) . Wenn es klappt bin ich im November gerne wieder dabei :-))) ! 

 


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Juni 2013 - Wir kommen ins Fernsehen :-))) !!!

 

Daniela, die beim WDR arbeitet, sprach uns an, ob wir unser Pferd nicht mal als "Das tollste Tier im Revier" filmen lassen wollen. Das haben wir uns natürlich nicht zweimal sagen lassen ;-) . 

Freitags kam das Fernsehteam mit viel Zeit im Gepäck und hat Alessa und T´lay auf Film gebannt.

Bodenarbeit, Reiten mit und ohne Kopfstück, Spanischer Schritt, Piaffe, Spins, Rollbacks, alles war dabei.

Das Team und auch wir hatten eine Menge Spaß und am meisten, so schien es, T´lay. Sie war soooo cool. Besonders die Fellpuschel um die Mikrofone hatten es ihr angetan, aber auch die Kamera selbst hat einen enormen Reiz auf sie ausgeübt. Ein absolutes Fernsehpferd, das das komplette Team schnell in ihren Bann gezogen hat ;-) .

 


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Im Juni ging es dann auch mal wieder zur  Trainer-Fortbildung!

Stefan Ostidial gab einen 2- Tages-Kurs zum Thema Jungpferdeausbildung. Der erste Tag war der Theorie gewidmet. Am 2. Tag haben einige Teilnehmer ihre Pferde z.T. jung, z.T. älter aber am Anfang der Ausbildung stehend, an der Hand oder unter dem Sattel, vorgestellt. (T'lay wäre hier als "Alter Hase" fehl am Platz gewesen, deshalb durfte sie zuhause bleiben ;-) ). In einer lebhaften Diskussionsrunde wurden eigene Erfahrungen ausgetauscht und das Für und Wider besprochen. Ein interessanter Kurs, der mich in meinem Weg der Pferde- und Reiterausbildung absolut bestätigt hat.

 


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T´lay hat einen Klumpfuß ;-) !

 

Während sich Frauchen im Hunsrück rumtummelt und "fremdreitet" (siehe unsere Events) ;-))) - kuriert

T´lay eine Huflederhautentzündung aus. Der gescheiterte Versuch ihr die Eisen hinten abzunehmen. Dummerweise ist sie wohl richtig auf einen Stein getreten und hat sich die Sohle so stark gequetscht, dass sich daraus eine Huflederhautentzündung entwickelt. hat Teures Lehrgeld für uns - leider schmerzhaftes Lehrgeld für T´lay. Dann kommen die Eisen eben wieder drauf :-( . 

Aber es geht ihr jetzt schon wieder so gut, dass sie - auch ohne Eisen - über die Weide galoppiert ! 

 

 

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T´lay hatte ein cooles Jahr. Sie durfte meistens durch die Gegend bummeln und das Leben genießen wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann ;-) . Hier steht sie neben ihrem großen Freund Flavio, den ich ab und zu reite wenn Tina oder Daniela keine Zeit haben. Er ist T´lays Held, mit ihm geht sie durch dick und dünn :-) !!!

 

 

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Wenn ihr mehr von T´lay erfahren möchtet einfach hier oder oben links auf "T´lay ab 2014" klicken.

 

Viel Spaß :-) !