"Weniger ist mehr!"

 

 

Damit ist gemeint, dass man sein Pferd nicht mit Kommandos überschütten soll.

Oft reichen ganz wenige Hilfen um dem Pferd zu vermitteln, was man gerne von ihm haben möchte. 

 

Möchte ich mein Pferd zum "Mitdenken" trainieren, dann darf ich ihm nicht permanent alles abnehmen. Das Pferd soll lernen wie es selbstständig in einer Volte zu laufen hat, ohne, dass ich ihm permanent mit allen möglichen Hilfen zur Seite stehen muss. Ich möchte nur mit den Hilfen arbeiten, die in der Situation erforderlich sind. 

 

Eine Vielzahl von gleichzeitig anzuwendenden Hilfen ist für viele Reiter nicht einfach umzusetzen und bei den meisten Pferden gar nicht notwendig. 

 

Warum soll ich mein Pferd z.B. permanent treiben wenn es doch fleißig vorwärts geht???

Ich belohne es mit einem ruhigen Schenkel, der, sollte es erforderlich sein, dann wieder einwirken kann um es vorwärts zu reiten oder den Takt wieder herzustellen.

 

Der lockere, am Pferd liegende Schenkel, der bei einem lockeren Sitz des Reiters mit der Bewegung des Pferdes mitschwingt sollte reichen, um das Pferd in einem sauberen, fleißigen Tempo zu halten.  

 

Die harmonischsten Pferd-/Reiterpaare sind die, bei denen man so gut wie keine Hilfengebung erkennt. Der Reiter denkt und das Pferd macht.

 

Und genau darum geht es. Erst denken, zuhören (fühlen) und mit gezielten Hilfen das Pferd unterstützen - falls dies überhaupt erforderlich ist.

 

WENIGER HILFEN ERMÖGLICHEN ES, DASS DAS PFERD MEHR SELBSTSTÄNDIGKEIT IN SEINER ARBEIT ENTWICKELN KANN!

 

 

Zur Zeit haben wir die Kontaktseite von unserer Homepage genommen, da wir beide leider keinerlei Kapazitäten haben weiteren Interessierten Unterricht zu erteilen oder Pferde in Beritt zu nehmen.

 

Wir freuen uns aber, wenn ihr Spaß habt immer mal wieder auf unserer Seite vorbei zu schauen :-) .